Ruumfabrigg
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Haus Schöfzig Obstalden

Haus Schöfzig

Obstalden
Direktauftrag 2013 - 2017

 
 
 

Das 1778 erstellte Wohnhaus sollte anfänglich einem Neubau weichen, die Bauherrschaft konnte schliesslich von den Qualitäten und vom Charme des Bestandes überzeugt werden. Das Haus steht ausserhalb der Bauzone und ist somit zusätzlichen Restriktionen unterworfen. Schlussendlich waren die Beschränkungen aber ein grosser Gewinn für das Projekt. Sie forderten eine genaue Analyse und präzise Eingriffe in der nötigen Grösse. Die Prämissen des Eingriffs wurden dann auch anhand der vorgefundenen Qualitäten gesetzt. 

 
 
 
 

Der ursprüngliche Strickbau soll in seinem äusseren und inneren Ausdruck möglichst erhalten und gleichzeitig in die Gegenwart überführt werden. Mit Ausdruck sind nicht ausschliesslich Oberflächen gemeint, sondern hauptsächlich die im Innen- und Aussenraum inhärenten Wahrnehmungen. Die Räume im Bestand behalten ihre Funktionen. Küche und Essraum ergänzen die Struktur des Erdgeschosses und erweitern die promenade architectural um zwei weitere Räume. Das Bad über der Küche zoniert einerseits das offene Erdgeschoss und gibt dem Essraum eine überraschende Grosszügigkeit. 

 
 
 
 

Der Anbau öffnet sich nach Nordwesten, zur Abendsonne über dem Walensee und gibt dem Haus somit ein angemessenes Gesicht auf die zwei bisher von Lauben verdeckten Seiten. Trotz den sichtbaren Veränderungen soll das Haus nicht als Nebeneinander von alt und neu, sondern als ein harmonisches Ganzes wahrgenommen werden. Durch ein subtiles Ineinander übergehen von Bestand und Erweiterung wirkt der Bau im Innenraum, sowie von Aussen als Ensemble.

 
 
 
 

Mehr Unterlagen zum Projekt unter Innen, Aussen, Pläne und Prozess.